Einweihung der neuen Schmiedelinie von Mosdorfer in Weiz

Eine Kraft von 2.200 Tonnen, rund 3 Mio. Euro Investitionssumme und 12 Monate Projektdurchlaufzeit sind die Eckdaten der neu installierten Schmiedelinie bei Mosdorfer in Weiz. Am 15. Jänner fand die feierliche Einweihung mit rund 150 Gästen, darunter Mitarbeiter, Kunden sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft, statt. Mosdorfer verdoppelt mit dieser Investition die Schmiedekapazität in Weiz – ein klares Bekenntnis zum Standort in der Steiermark und eine Kampfansage an die internationalen Mitbewerber.

Einweihung der neuen Schmiedelinie von Mosdorfer in Weiz

Einweihung der neuen Schmiedelinie von Mosdorfer in Weiz

Seit mehr als 65 Jahren fertigt Mosdorfer Armaturen für die sichere Stromübertragung über Hochspannungsfreileitungen. Heute zählt das Weizer Unternehmen zu den Weltmarktführern. Die nun investierte Schmiedepresse ermöglicht deutlich reduzierte Lieferzeiten, einem sich seit Jahren fortsetzendem Trend in der Industrie. „Das Schmieden von Stahl und Aluminium ist die Kernkompetenz in unserem Fertigungsprozess am Standort Weiz. Die höhere Produktqualität, die durch die neue Schmiedetechnologie erreicht werden kann, und auch das erweiterbare Produktprogramm sind ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.“, so Guntram Haas, Geschäftsführer der Mosdorfer GmbH.

In seiner Ansprache hebt Geschäftsführer Guntram Haas vor allem das Engagement der Mitarbeiter im Projekt hervor. „Besonderer Dank gilt dem Projektleiter Karl Domittner und den Mitarbeitern, die gemeinsam mit ihrem Einsatz die erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Schmiedelinie ermöglicht haben.“

Die jetzige Erweiterung am Standort in Weiz wurde durch das kontinuierliche Wachstum notwendig. Erfolge am kanadischen Markt und in Europa haben den Umsatz des Unternehmens in den letzten Jahren verdoppelt. Darüber hinaus sind zusätzliche Erweiterungspläne in der Schublade, um den Erfolg nachhaltig zu garantieren.

Nach einem Rückblick zur Installation der Schmiedelinie durch Karl Domittner zog Christian Knill, der Vorsitzende der Knill Gruppe, aus den drei Vorschlägen der Mitarbeiter den Namen für die neue Schmiedepresse. Die Ziehung fiel auf den Namen „Karlesha“, der „weibliche Stärke“ bedeutet. Nach der offiziellen Sekttaufe, schmiedeten die Ehrengäste, wie der Weizer Bürgermeister Erwin Eggenreich die ersten offiziellen Einrichtteile. Diese waren noch keine Komponenten für Hochspannungsleitungen sondern Flaschenöffner in Form der neuen Presse, die die Gäste mit nach Hause nahmen. Bei interessanten Gesprächen und dem gemeinsamen Essen, ließ man die Einweihungsfeier ausklingen.

Mosdorfer – ein Unternehmen der KNILL Gruppe – mit Sitz in Weiz entwickelt und fertigt seit mehr als 65 Jahren Armaturen und Dämpfungssysteme für weltweite Hochspannungs-Freileitungen bis 1.200 kV. Knapp 900 Mitarbeiter weltweit betreuen im Projekt- und Wartungsgeschäft an die 280 Kunden. Dazu zählen Energieversorger und Netzbetreiber, Vertragsunternehmen und Großhändler. Rund 90 Mio. Euro Umsatz wurden im vergangenen Wirtschaftsjahr erzielt (www.mosdorfer.com).

Die KNILL Gruppe, ist eine internationale Firmengruppe mit Sitz in Weiz, die in den beiden Geschäftsbereichen KNILL Energy (Komponenten und Produkte für die Energieübertragung und –verteilung) und KNILL Technology (Produktionslösungen für die Batterie-, Draht- & Kabel- und optische Glasfaserindustrie) mit 30 Unternehmen in 15 Ländern weltweit tätig ist. Mit rund 1.900 Beschäftigten erzielt man einen Jahresumsatz von rund 250 Mio. Euro. Geführt wird die Unternehmensgruppe in 12. Generation von den beiden Brüdern Mag. Christian Knill und Georg Knill (www.knillgruppe.com).

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